SZENE
Christoph Weber;
http://www.racetec.at
genannt: KitCar-Eddy
...legendärer KitCar Glüher und Golf-, Lancia- und seit neuestem Benz-Querfahrer. Sein neuer Hauptsponsor "i söba" unterstützt ihn bei seinen Rallye Aktivitäten. Schraubt Tag und Nacht an seinen Autos. Hi-Lights seiner KFZ Sammlung sind sicher seine schwarze Turbine und der sensationelle Weber-Chevy Bus (der es doch überraschenderweise zu jeder Rallye schafft).
Ansonsten sehr prominent im e-bay vertreten (http://www.ich-verkaufe-alles.at), Dauertelefonierer, immer im Stress, lacht aber gerne ...
Christian Lippitsch;
http://www.lippitsch.at
genannt: Lipperl
... sensationeller Kartfahrer, hat jahrelang alles nass gemacht, was Rang und Namen hatte. Nicht nur in Österreich. Ist dann auf die blöde Idee gekommen Rallye zu fahren. Seitdem ebenfalls mit vielen Erfolgen ausgezeichnet und genauso wenig zu Hause wie vorher, aber jetzt ENDLICH mit seiner Alexandra verheiratet. N3 Staatsmeister 2002 mit einem alten 3er Scheid´l, jetzt im Diesel KitCar unterwegs. Hinter ihm zu starten ist eine Zumutung. Durch den heftigen Rauchausstoß seines KitCars, ist die Verwendung
von Atemschutzgeräten empfehlenswert ...
Hermann Gassner;
http://www.gassner-motorsport.de
... bügelt sensationell in der deutschen Meisterschaft die WRC´s ab und zeigt auch immer in Österreich, wo der Hammer hängt.
Für gewöhnlich sehr wortkarg, aber trotzdem immer freundlich und hilfsbereit. Sein Headquarter in Bayern ist ein Genuss für jeden Evo-Fan.
Und wenn Frau Gassner da ist, dann gibt´s zum grossen Ersatzteilpaket noch ganz tollen Kuchen und Kaffee.
Eine Ikone des Evo-Glühens, schon seit es die Dinger gibt. Was er aus den Gruppe N Autos rausholt, kann sich echt sehen lassen ...
Gerry Pöschl; genannt: Präsident
... sicher einer der lustigsten und besten Beifahrer in Österreich. Hat viel Spass im Trainings- und Rennauto und treibt dem Lipperl und allen anderen durch seine Pointen immer wieder das Wasser in die Augen. Auch die Frau Präsident hat sicher immer viel Freude mit ihm! Mit Gerry in einem Zimmer zu schlafen, hat dramatische Auswirkungen auf die Nachtruhe. Er fällt nämlich von einem Lachanfall in den nächsten, wenn Chrissy losschnarcht und man das mit einem "Jawooooiiii" kommentiert. Aber meistens schläft man eh schon vor ihm, weil er prinzipiell der Letzte ist, der vom Feiern zurückkommt ...
Karin Thannhäuser; ... furchtlose Beifahrerin vom Hermann und auf jeden Fall "Mutter der
Kompanie" bei Gassner-Motorsport. Kümmert sich um jeden und um alles. Weiss auch immer alles. Ist immer erreichbar und unterwegs.
Darf nur dann rauchen, wenn der Hermann mindestens 100 Meter entfernt ist. Im Auto sowieso nicht.
Träumt als Privatauto von einem schwarzen 3er Evo, und überlegt sich genauso wie ich, wie sie die Spritrechnungen und die Ver-sicherung dafür finanzieren sollte ...
Friedl Ohrfandl; genannt: Onkel Friedi
... wenn er selbst im Auto sitzt (Opel Astra OPC = Ohrfandl Performance Center), dann wird er zum Tier. Fährt in der Nacht St.Peter bergab, also ob er 400 PS hätte und es kein Morgen gäbe. In der aktuellen Saison managt er die Serviceaktivitäten von Christian Lippitsch und ist immer genau dort, wo man ihn braucht (danke Friedi).
Hat in den letzten Monaten eine frappante Ähnlichkeit zu Flavio Briatore erreicht, wurde aber trotzdem noch nie mit Heidi Klum erwischt.
Vizepräsident des MSV-Litschau und immer ganz vorne, wenn es darum geht den Präsidenten bei diversen Litschau Triathlons zu begleiten (Steigberger, Oldie Bar, Frühschoppen) ...
Joe Baier;
http://www.baier-racing.at
früher gennant: BUTTANIERI, jetzt: JOHANNES (du darfst dieses
Bier nicht mehr trinken)
... ein Herrenfahrer, wie er im Buche steht. Früher auf Seat IBIZA, dann einmal sogar im Evo, was der gesamte MSV-Litschau die nächsten 15 Jahre hören wird. Verkauft gebrauchte Autos wie andere die Wurstsemmeln. Früher in deutscher Qualität, jetzt japanische Nachbauten. (immer aus gepflegter Rentnerhand) Ausserdem stehen bei ihm zu Hause die Evo´s, wie bei anderen die Käfer und Golf. Unglaublich. Seine Inserate sind überall im Internet und in den Zeitungen verstreut. Ist bekannt dafür, dass er ganze Gesellschaften unterhalten kann. Managt jetzt seinen Bruder, der auf jeden Fall schneller fahren kann als er gerne würde. Joe ist aber besser, was die Abflüge auf der Höhenstrasse betrifft. (Pendler, Gegenpendler und mit´n vollen Tee gegen den Lichtmasten).
Man müsste ihn erfinden, wenn es ihn nicht schon gäbe ...
Mario Saibel und Mario Süss;
http://www.saibel.at
genannt: "Super Mario Brothers"

... sitzen seit einigen Rennen in der Saison 2004 im ganz dicken 5er Evo aus dem Baumschlager Rennstall. Mario Saibel hat es ganz früher einmal mit Kartfahren probiert, und ist dort schon im Fahrerlager mit über-drüber-Material unangenehm aufgefallen. Hat dann das alte 3er Scheid´l vom Lippitsch Christian gekauft und zunächst einmal in ein abnehmbares Lenkrad investiert. Weil er da besser aus- und einsteigen kann. Und weil eh schon alles wurscht ist, wurde auch immer im BMW M3 trainiert, und wenn es noch so gatschig war.
Seit er in einem g´scheiten Rallyeauto sitzt und dort fasselweise den Rennsprit reinfüllen muss, hat er sich in seinen Trainingsautos limitiert. Den Golf G60 muss jetzt am Wochenende die Mama bewegen, weil das Auto zu laut und zu auffällig ist. Mario fährt jetzt lieber TDI.

Und der Süss Mario, da "Siasse" ist praktisch über Nacht zum Beifahrer-Shootingstar geworden. Mario S. der Zweite muss sich erst an die Tatsache gewöhnen, dass eine Rallye normalerweise zwei Tage dauert und im Parc Ferme endet. Früher ist er zu der Zeit, wo es in einer Rallye erst anstrengend wurde, schon beim Wirten gesessen und hat das erste Ausfallsbier gekippt.
Neben dem erfolgreichen Beifahren beschäftigt sich der Siasse am liebsten mit Bestzeiten im Kreisverkehr am Gaussplatz im 20. Wiener Gemeindebezirk. Diese Sessions enden nicht selten beim Verkehrsamt, weil ein Exekutivbeamter sich mit der Bodenfreiheit bei Einser Golf´s sehr gut auskennt. Sein Zweier Golf Showcar ist mittlerweile historisch - hauptsächlich deswegen, weil der die heiligen Hallen in Korneuburg durch konsequentes "nicht fertig werden" wohl die nächsten 10 Jahre kaum mehr verlassen wird.

Chris Marti;
http://www.chrismarti.com
genannt: BLACK MAGIC

Schweizer Schnellfahrer, selbst wenn dort die Tempolimits (und die Strafen) besonders schmerzhaft sind.
Sein Einstieg in die Rallyeszene? - nicht ganz geklärt, jedoch besagen Gerüchte, dass der eidgenössische Porsche Quertreiber eines schönen Tages am deutschen Sachsenring erstmals des Cockpits eines Mitsubishi Evo´s habhaft wurde. Ruben Zeltner versorgte ihn dann mit der Adresse von Hermann Gassner. Chris fuhr ins schöne Bayern, stolperte beim Hermann über die Türstaffel in dessen Evo Palast und als ihm der erste Heckflügel eines 6er Evo praktisch das Leben rettete, fragte er "kann man den Wagen kaufen?" Gesagt, getan --- wurde das Gruppe N Gerät auf einen zufällig ebenfalls zum Verkauf stehenden Hänger verladen.
Seit dem in Österreich und Deutschland auf den Rallyepfaden unterwegs, immer schneller, mit immer neuen (Star)Copiloten. Relativ "einschlagende" Erfolge 2004 in Kärnten zu verbuchen, die Spengler bei Gassner Motorsport wussten daraufhin, was sie in den nächsten Wochen zu tun hatten. Hat ihn aber nicht gebremst oder beeindruckt., sowas gehört zum Erlernen des Rallyesports einfach dazu.

Privat ist es sehr spannend mit ihm über seinen Fuhrpark zu sprechen. Kurz gesagt: Egal was er zufällig gerade fährt oder anschafft --- es gibt nur eine Bedingung: das Ding muss praktisch aus der Auslage heraus gleich mit Null Kilometer zum Lackierer und dort komplett in "Prototypen-Mattschwarz" umgepinselt werden. Unsere Angebote seine Spielzeuge (Cayenne, Evo8, Harley X-rod) mittels Poliermittel mal auf Hochglanz zu bringen, schlägt er energisch aus.

Mittlerweile möchte der jung (und glücklich) verheiratete Herr Marti auch seine reizende Gattin ins Unglück des Rallyesports driften. Auf eine ähnliche Laufbahn wie bei der "Adam´s Family" darf man gespannt sein.

Ruben und Thomas Zeltner;
www.sachsenring.de
www.ruben-zeltner.com

genannt: "Zeltner Brothers"
... eine sehr interessante Geschichte. Die beiden sind in der Nähe von Ulm geboren (kennen daher meinen Arbeitsplatz), in Kärnten gross geworden, und jetzt wieder soweit voneinander entfernt, dass es für brüderliche Zusammenkünfte nicht ungünstig ist Verhältnisse zu diversen Tankstellenbesitzerinnen auf der Strecke zu unterhalten. Thomas fährt zwar eh Diesel, aber beim Ruben wird das sicher finanziell spannend mit seinem Bruder in Wien auf einen Kaffee zu gehen.

Er zieht es nämlich vor seine Heimatbesuche mit einem 6er Evo durchzuführen. Szenekenner wissen was es heisst einen Mitsu auf der Autobahn zu bewegen. Das Navigationssystem ist zweitrangig, der Tankstellenplan überlebenswichtig.

Während Thomas sich in Österreich seine Brötchen erfolgreich in der IT Branche verdient, hat es den Ruben vor vielen vielen Monden in den "wilden Osten" der Bundesrepublik gezogen. Er ist dort als Geschäftsführer des Sachsenring tätig und lehrt seinen Kunden bei Mitfahrten im Rallyetaxi oder GT3 Porsche das fürchten.

Rallyemässig gibt es wohl nix mehr, was die Zeltner Brothers noch schrecken kann. Thomas sass unter anderem beim Wittmann Franz im WRC, Ruben beim Mundl Baumschlager in diversen Autos, was sicher um nix weniger spektakulär ist.

Wenn er selber fährt, bzw. "es ordentlich fliegen lässt", merkt man die hohe Schule auch. Abzweige werden gundsätzlich quer am Lenkanschlag zelebriert, gebremst wird nur wenn es halt sein muss und beim Absprung auf diversen Kuppen gibt Thomas immer die Flugkoordinaten bei Austro Control durch. Eine Freude zum Zuschauen !!

Ruben leidet eigentlich nur an einem Umstand, der auch vielen Millionen deutschen Bürgern zu Schaffen macht: Er kann nöch immer nücht rüchtig ÖSTDÖITSCH !!

Eva Maria Kerschner und Sandra Knebel
www.team-eva.at
Na bravo. Jetzt ist es soweit. Das erste reine Damenteam hat sich aufgemacht den Suzuki IGNIS Cup aufzumischen.
In ihrem unschuldig weiss lackierten "Boliden" (wenigstens WAS, das in dem Team "unschuldig" ist), haben sie im Jahr 2005 bereits die erste Veranstaltung ohne Kratzer und Beulen beendet.
Für die nächsten Rennen sind bereits einige Verbesserungen geplant: die Schminkspiegel sind unbeleuchtet, was am Vorstart der Nachtsonderprüfungen stört, die Haarsprayhalterungen klappern, und der Akkubetriebene Fön in der Mittelkonsole hat noch nicht ausreichend Leistung, um 3 Sonderprüfungen ohne Service durchzuhalten.
Interessant wird für die Beiden sicher einmal die Teilnahme an einer Winterrallye. Augenzeugen berichten, dass Eva und Sandra bei der Einfahrt Service ein in Wolfsberg (mitten im Frühling) die Heizung auf VOLL aufgedreht hatten !! Und das in einem unverkleideten Rennauto, wo dir schon allein vom Reinsetzen heiss wird !!
Was machen die dann bitte im Winter ???

Wie auch immer, die Zeiten lassen auf jeden Fall das Potential erkennen, die Verständigung dürfte auch klappen. Wenn man bedenkt, dass Sandra ein "Schwobenmädle" ist, und vor ihrer Zeit mit dem MSV Litschau auf der einen Seite keiner verständlichen deutschen Aussprache fähig war, bzw. auf der anderen Seite mit den herrlichen Ausprägungen der österreichischen Dialekte rein gar nix anfangen konnte, dann ist das gar nicht so schlecht.

Eva muss ihr noch ein paar niederösterreichische Grundbegriffe beibringen, so ist es z.B. eine Eigenheit der Fahrerin den Besuch eines Restaurants der amerikanischen McDonald´s Kette als "foa ma zum Schachtelwirt´n" anzukündigen ...

Wie auch immer, wir alle und auch die (zahlreichen) Sponsoren hoffen auf weitere Zielankünfte und Ergebnisse und ein grosser Teil der männlichen Rallyewelt hat beschlossen sich im nächsten Leben Brüste zu wünschen, denn wenn man alles Material bereitgestellt bekommt und schon in der Presse ist, bevor man noch einen Meter gefahren ist, dann muss das Tragen von weiblichen Geschlechtsausprägungen einen nicht zu unterschätzenden Vorteil im Motorsportgeschäft mit sich bringen ...


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